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German Speedway: Smolinski und Hefenbrock in Herxheim auf dem Podium.
By Admin
Jun 9, 2008, 20:13
Ein totaler Triumph aus deutscher Sicht wurde dieser Sportsonntag: fünf Stunden, bevor Deutschland sein Fußball-EM-Auftaktspiel gewann, standen beim Semifinale der Speedway- Europameisterschaft in Herxheim/Pfalz zwei deutsche Stahlschuhdrifter auf dem Siegerpodest: Sowohl Christian Hefenbrock als auch Martin Smolinski schafften nach 22 spannenden Rennen den Sprung auf das Treppchen und damit auch zum EM-Finale am 23. August in Lendava (Slowenien).
Besser war nur der Schwede Mikael Max, der mit 14 von 15 möglichen Punkten Tagessieger wurde. Allerdings unterlag er in seinem letzten Lauf Christian Hefenbrock. Hefenbrock war im 11. Lauf schwer gestürzt, als ihn der Däne Morten Risager unsanft von der Maschine gefahren hatte.
Trotz zahlreicher Blessuren und dem Verdacht auf eine gebrochene linke Hand setzte Hefenbrock das Rennen fort und holte noch 7 Punkte aus 3 Läufen, die ihn mit insgesamt 13 Punkten auf das Siegerpodest
katapultierten. Der Olchinger Martin Smolinski begann nicht ganz so gut wie Hefenbrock, konnte aber seine letzten vier Läufe gewinnen und war nach 20 Heats mit dem Brandenburger punktgleich mit 13 Punkten. Das Stechen um den zweiten Rang konnte dann Smolinski sicher für sich entscheiden.
Weiterhin qualifizierten sich vor 2 500 begeisterten Zuschauern der Russe Sergej Darkin (4.) und der Tscheche Filip Sitera (5.) unter den ersten Fünf für das Europameisterschaftsfinale. Der Tscheche Josef Franc gewann ein Stechen um den Reserveplatz gegen den Russen Aleksey Kharchenko.
Speedway-Europameisterschaft – Semifinale in HERXHEIM – Sonntag, 8. Juni 08 – ERGEBNIS:
Qualifiziert für EM-Finale Lendava:
1. Mikael Max, SCHWEDEN, 14 Punkte
2. Martin Smolinski, MSC Olching, 13+3
3. Christian Hefenbrock,AC Landshut,13+2
4. Sergej Darkin, RUSSLAND, 12
5. Filip Sitera, TSCHECHIEN, 12
Reservefahrer:
6. Josef Franc, TSCHECHIEN, 7+3
Ausgeschieden:
7. Aleksey Kharchenko, RUSSLAND, 7+2
8. Morten Risager, DÄNEMARK, 6
9. Matej Ferjan, UNGARN, 6
10. Henk Bos, NIEDERLANDE, 6
11. Ruslan Gatiatov, RUSSLAND, 6
12. Robert Nagy, UNGARN, 5
13. Borys Miturski, POLEN, 5
14. Anders Andersen, DÄNEMARK, 3
15. Marcin Piekarski, POLEN, 2
16. Przemyslaw Zarzycki, POLEN, 1
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