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German Speedway
German Speedway: Speedway-Grand-Prix Deutschland: Lukrativste Minute des Motorsports „auf Schalke“
By Admin
Oct 9, 2007, 21:09

Fotos: J.Gaedtke/Th. Schiffner Veröffentlichung honorarfrei
Speedwayrennen sind Sprintrennen und deshalb dauert ein Lauf kaum mehr als 60 Sekunden.

Am kommenden Samstag wird in der Veltins-Arena „auf Schalke“ in Gelsenkirchen das höchste Preisgeld ausgefahren, das jemals bei einer Motorsportveranstaltung innerhalb einer Minute zu gewinnen war: Beim 11. und letzten Grand-Prix-Lauf zur Speedway-Weltmeisterschaft 2007 wird in der Superarena zum ersten Mal eine Speedway-WM entschieden und, da es der 100.

Grand-Prix-Lauf im Speedway ist, erhält der Sieger des Finallaufes, Heat 23, eine Prämie von 100 000 US-Dollar. Seit 2001 (Berlin) findet die Speedway-Weltmeisterschaft erstmals wieder in Deutschland statt. Nie
zuvor gab es in der Bundesrepublik ein Speedwayrennen in einem überdachten Superdome wie der Veltins-Arena. Rund 20 000 der 60 000 verfügbaren Eintrittskarten wurden im Vorverkauf abgesetzt.

An den Tageskassen am Samstag sind noch genügend Sitz- und Stehplatzkarten verfügbar. Der WM-Titel wurde zwar bereits beim 10. GP-Rennen in Slowenien an Nicki Pedersen vergeben. Der Däne liegt mit 187 Punkten uneinholbar an der Tabellenspitze vor dem Australier Leigh Adams (142 Punkte) und dem letztjährigen Weltmeister Jason Crump (109).

Aber um den 3. WM-Platz wird ein heißer Fight der Drifter zwischern Crump, Tomasz Gollob (101) und dem Dänen Hans Andersen
(98) erwartet.

Zum Zweiten ist die Hochspannung dadurch garantiert, dass nur die acht Erstplazierten der Tabelle sich für die WM 2008 qualifizieren. Das heißt, die Stahlschuhartisten auf den Tabellenplätzen zwischen 7 und 10 müssen alles dafür geben, um am Samstagabend auf Schalke noch zu den 8 Inhabern eines GP-Tickets für 2008 zu gehören.

Zum dritten ist mit der Ausschreibung der Rekord-Siegprämie von 100 000 $ natürlich die Dramatik bis zur letzten Sekunde gewährleistet: Aus den 20 Vorläufen qualifizieren sich die acht punktbesten Fahrer für die Semifinalläufe 21 und 22. Nur die jeweils zwei Ersten der Semifinals ziehen in das Finalrennen ein. Und in dem Finallauf treten die vier besten Drifter über nur vier Runden gleich rund 60 Sekunden um den Grand-Prix-Sieg auf Schalke und um die 100 000 Dollar Siegprämie an!

Mit dabei in Gelsenkirchen sind auch drei deutsche Fahrer. Die Wild Card des Veranstalterlandes erhielt der für den AC Landshut startende 22-jährige Brandenburger Christian Hefenbrock. Als Reservefahrer fungieren der Olchinger Martin Smolinski (22) und der ebenfalls für Olching fahrende Niedersachse Tobias Kroner (21).

Bereits in dieser Woche wurden 125 LKWs mit 3500 Tonnen Lehmerde in die Arena gebracht, wo auf dem Boden, auf dem Schalke 04 sonst um Bundesligapunkte kämpft, das 295 Meter lange Drift-Oval aufzubauen. Für die Unterhaltung der Race-Fans aus ganz Europa sorgt für die Zeit zwischen Stadionöffnung (17 Uhr) und Rennbeginn (19 Uhr) die britische Kultband „Right said Fred“.



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