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| Richard Speiser führt vor dem Slowenen Aljosa Remih (links), Grzegorz Zengota (Polen) und Kozza Smith (Australien). Foto: Th. Schiffner. |
Nach dem großen Erfolg der deutschen Speedway Juniorennationalmannschaft bei der Team-EM in Polen (Platz 2) hatte man auch beim Speedway-Junioren-Team-WM-Semifinale für Fahrer unter 21 Jahre am Sonntag in Diedenbergen auf ein Speedway-Sommermärchen gehofft. Abgesehen von den Temperaturen trat dies aber nicht ein.
Weltmeister Polen sicherte sich im Rhein-Main-Stadion souverän den
Tagessieg vor Australien, das sich als zweites Team die Tickets für das WM-Finale der U21-Mannschaften in Holsted/Dänemark holte.
Das deutsche Quintett unter dem neuen DMSB-Teammanager René Schäfer war zwar durch den erletzungsbedingten Ausfall von Tobias Busch geschwächt, hätte aber auch mit dem Straslunder den
notwendigen zweiten Rang wohl nicht erreichen können.
Die einzigen beiden Laufsiege an diesem Tag erzielten Kapitän Kevin Wölbert (8 Punkte) und Max Dilger (6). Obwohl die Deutschen am start meist ganz vorn mit dabei waren, mussten sie auf der technisch
anspruchsvollen Bahn fast in jedem der 25 Läufe erst den polnischen und dann meist auch noch den australischen Fahrer ziehen lassen.
Ein harmloser Ausrutscher des jüngsten fahrers Erik Pudel (17) und eine Kollsission zwischen dem Polen Zengota und dem Australier Summers gingen für alle Beteiligten verletzungsfrei aus. Der MSC Diedenbergen, der mit diesem WM-Halbfinale sein 50-jähriges Bestehen feierte, bestreitet schon am Samstag, 26. Juli sein nächstes Heimrennen, wenn der 6. lauf der Speedway-Bundesliga im Rhein-Main- Stadion stattfindet.
Speedway-Team-Junioren-Weltmeisterschaft – Semifinale Diedenbergen - 22.6.08 –ERGEBNISSE
1. POLEN 63 Punkte:
Mateusz Szczepaniak 11
Robert Kasrzak 14
Grzegorz Zengota 10
Adrian Gomolski 14
Maciej Janowski 14
2. AUSTRALIEN 47 Punkte:
Chris Holder 13
Kozza Smith 13
Robert Ksiezak 9
Tyron Proctor 8
Aaron Summers 4
3. DEUTSCHLAND 36 Punkte:
Kevin Wölbert 8
Erik Pudel 2
Richard Speiser 10
Frank Facher 10
Max Dilger 6
4. SLOWENIEN 4 Punkte:
1 Aleksander Conda 1
2 Matija Duh 1
3 Aljosa Remih 1
4 Matic Voldrih 0
5 Dalibor Bot 1