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Last Updated: Nov 28th, 2010 - 10:22:29 |
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen! Dies gilt einmal mehr für den frischgebackenen Deutschen Meister auf der Langbahn.
Nach seinem Sieg bei der Deutschen-Einzelmeisterschaft in Scheeßel strotzt Stephan Katt vor Selbstvertrauen. Vergessen die Pleite bei der Grasbahn-EM und auch die Verletzung aus dem zweiten Langbahn-WM-Lauf scheint komplett überwunden.
„Ich will natürlich am Sonntag in Eenrum alles geben“, so der Neuwittenbeker, der in Scheeßel mit fünf Laufsiegen für Furore sorgte und sich den Meistertitel mit einem Maximum sicherte. Zwar ist der WM-Titel auf der Langbahn für den in der Speedway-Bundesliga für den MSC Brokstedt startenden Neuwittenbeker kein Thema mehr, doch geht es nun darum die direkte Qualifikation für die WM-Teilnehme im kommenden Jahr zu sichern. „Ich möchte schon unter die ersten sechs Fahrer in der Endabrechnung kommen“.
Als Titelfavoriten sieht der „Catman“ indes den Finnen Joonas Kylmäkorpi. „Er fährt so stark – ich denke unter normalen Umständen sollte er auch Weltmeister werden“. Im niederländischen Eenrum will Katt dem Führenden in der Gesamtwertung allerdings gehörig Paroli bieten. Wieder einmal könnten die Starts entscheidend sein und da zeigte der Schleswig-Holsteiner in Scheeßel das ihm diese Übung bis zur Perfektion gelingt.
„Nach dem Rennen in Scheeßel musste ich nur wenig Reinigungsarbeiten am Motorrad vornehmen.“ Wen wundert´s - sah die Konkurrenz ihn doch ausschließlich von hinten. Geht es nach dem zweimaligen Grasbahn-Europameister könnte der gute Lauf in Eenrum durchaus so weiter gehen. „Die Bahn ist sehr schnell. Ein schönes Oval mit langgestreckten Kurven.“ Die Bedingungen auf der 650 Meter langen Grasbahn sollten Katt schmecken. Bevor Katt jedoch am Sonntag beim WM-Lauf an den Start rollt steht erneut ein wahrer Marathon auf dem Programm. Tags zuvor startet er beim Langbahn-Rennen in Hertingen und wird in der Nacht nach dem Rennen nach Holland reisen.
Als zweiter Fahrer vom MSC Brokstedt geht Matthias Kröger in Eenrum an den Start. Wie bei seinem Teamkollegen gilt auch für den Bokeler an der direkten Qualifikation für den Wettbewerb 2011 zu arbeiten. Auch Kröger gibt sich vor dem Rennen kämpferisch und kann ebenfalls auf die guten Leistungen bei der Deutschen Meisterschaft verweisen, die letztlich für ihn mit dem dritten Rang endeten.
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