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Last Updated: Nov 28th, 2010 - 10:22:29 |
Wenn am kommenden Sonntag im niedersächsischen Scheeßel der Startschuss zum Finale der Deutschen Langbahn-Meisterschaft gestartet wird, sind auch zwei Fahrer aus Schleswig-Holstein dabei.
Mit Matthias Kröger (Bokel) und Stephan Katt (Neuwittenbek) gehen zwei Fahrer an den Start, die zum Speedway-Bundesliga-Team des MSC Brokstedt zählen und auf dem Eichenring in Scheeßel sicherlich ganz klar in den Kreis der Titelanwärter gezählt werden müssen.
Durch den verletzungsbedingten Ausfall des Titelverteidigers Gerd Riss ist das Feld der Favoriten für das Rennen auf der 1000-Meter-Bahn wesentlich enger zusammengerückt – ein klarer Favorit nicht wirklich auszumachen. Mit Martin Smolinski, Enrico Janoschka, Routinier Bernd Diener, Richard Speiser und Jörg Tebbe warten auf Katt und Kröger wohl die stärksten Widersacher am Startband. Nach den letzten - im wahrsten Sinne des Wortes verkorksten - Rennen, wollen sich die beiden Stahlschuhartisten aus dem hohen Norden beim Finallauf am Sonntag mit aller Kraft rehabilitieren.
„Das waren für mich echte Rückschritte“, so Krögers Fazit aus den Läufen beim Grasbahn-EM-Finale in La Réole. Für das Rennen in Scheeßel hat der „schwarze Mann aus Bokel“ jedoch nach eigenen Angaben nachgebessert und es soll nichts dem Zufall überlassen werden. Wieder einmal dürfte es auf dem schnellen Geläuf auf die Starts ankommen und in diesem Punkt haben sowohl Kröger als auch Katt in der Vergangenheit immer wieder eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu wahren Meistern ihres Fachs zählen.
Aber nicht nur die beiden erfahrenen Piloten aus den Reihen der „Wikinger“ sind heiß auf ihren Einsatz in Scheeßel. Mit Kristian Droßmann reist eines der hoffnungsvollsten Nachwuchstalente des MSC Brokstedt in das Nachbar-Bundesland. Als Reservefahrer Eins hofft Droßmann, dass er bereits am Sonnabend im Finallauf um den Deutschen Langbahn-Pokal zum Einsatz kommt um erneut seine zuletzt gezeigten guten Leistungen auf der Langbahn zu untermauern und um weitere Erfahrungen zu sammeln.
Insgesamt dürfte es ein spannendes Rennwochenende auf dem Eichenring werden, war die Ausgewogenheit im Starterfeld doch selten so ausgeprägt wie in diesem Jahr. Geht es nach Matthias Kröger wäre es jedoch durchaus an der Zeit das der Deutsche Langbahnmeister 2010 aus dem nördlichsten Teil der Republik kommt.
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