Für den MSC Brokstedt geht es am 25. Juli in der Speedway-Bundesliga wieder rund. Die „Wikinger“ müssen dann zum Auswärtsrennen beim MC Güstrow antreten.
Dabei setzen die Teammanager des MSC, Sabrina Harms und Sönke Petersen, auf fünf Fahrer aus Deutschland. Neben Mannschaftskapitän Matthias Kröger aus Bokel, werden der wieder genesene Stephan Katt sowie Tobias Kroner, Michael Hertrich und Danny Maaßen die Farben des Teams aus Schleswig-Holstein tragen. Während Kröger und Maaßen schon die beiden absolvierten Bundesliga-Rennen für die Equipe aus Brokstedt bestritten haben, gehen Hertrich und Kroner in Güstrow zum zweiten Mal in dieser Saison für den MSC an den Start.
Für Stephan Katt wird der Vergleich mit der Konkurrenz aus Mecklenburg-Vorpommern der erste Auftritt in der Liga in diesem Jahr sein. Nach seiner vierwöchigen Verletzungspause konnte Katt beim Langbahn-WM-Lauf im französischen Marmande erstmals wieder an das Startband rollen. Dabei belegte der Neuwittenbeker einen achtbaren zehnten Platz, musste allerdings nach dem Rennen bekennen, dass ihm nach der Zwangspause noch etwas die Kraft gefehlt hatte. Dies soll in Güstrow nun ganz anders werden.
„Die Mannschaft brennt darauf auswärts zu punkten und die Chance auf die Finalteilnahme zu wahren“, so MSC-Vositzender Wolfgang Wrage. Heiß auf einen Einsatz dürfte auch Michael Hertrich sein. Er hatte beim Heimrennen auf dem Holsteinring gegen den MC „Nordstern“ Stralsund nach drei Jahren ein Comeback in die Speedway-Szene gefeiert und setzte bei seinem Einsatz gleich einige dicke Ausrufezeichen. In Güstrow gilt es nun für Hertrich den starken Eindruck mit der entsprechenden Leistung zu untermauern. Sein persönliches Ergebnis verbessern will im kommenden Rennen in jedem Fall Tobias Kroner. Der war nach dem Rennen gegen Stralsund trotz des Mannschaftssieges mit seinem eigenen Abschneiden eher unzufrieden. Hier gilt es also nach zu bessern. Komplettiert wird as Quintett durch Nachwuchsfahrer Danny Maaßen.
Dieser durfte sich im Rennen gegen Stralsund über seine ersten Bundesliga-Punkte freuen und ist natürlich vor dem Vergleich mit den Stahlschuhartisten aus Güstrow bis in die Haarspitzen motiviert. Das am kommenden Wochenende nur deutsche Fahrer für Brokstedt starten ist keine Methode sondern basiert eher auf einer Kombination von Zufall und Zwang. Da alle ausländischen Fahrer, die auf der Wunschliste der „Wikinger“ standen anderweitige Verpflichtungen haben, wird nun also auf ein Team „Made in Germany“ gebaut.
Der erste Start im Speedway-Stadion an der Plauer-Chaussee in Güstrow findet um 18 Uhr statt.