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Last Updated: Nov 28th, 2010 - 10:22:29 |
Mehr Selbstbewusstsein geht nicht mehr. Während des Speedway-Bundesliga-Rennens des MSC Brokstedt gegen den MC „Nordstern“ Stralsund, präsentierten sich sowohl Matthias Kröger (Bokel) als auch Stephan Katt (Neuwittenbek) den Fans in bester Gewinnerlaune.
Während Kröger einen wichtigen Beitrag zum Sieg der „Wikinger“ über die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern leistete und 12 Punkte zum souveränen 50:37-Erfolg beisteuerte, war Katt zum Zuscheuen verdammt. Er hatte sich selbst eine Zwangspause nach seinem Sturz beim Langbahn-Grand-Prix im französischen St. Macaire verordnet, bei dem er sich eine Rippe brach.
„Ich ärgere mich schon, dass ich meinem Start für den MSC abgesagt habe denn ich bin fit und spüre keine Schmerzen mehr.“ Der „Catman“ hatte am morgen vor dem Bundesligarennen einige Trainingsrunden auf seiner Hausbahn in Brokstedt absolviert und war zu dem Schluss gekommen, dass er ab sofort wieder aktiv am Renngeschehen teilnehmen kann.
Trotzdem unterstrich er vor den Fans auf dem Holsteinring, dass es wohl die richtige Entscheidung gewesen sei den Start abzusagen. „Ich wollte hundertprozentig fit sein und alles geben. Das bin ich den Fans aber auch dem Club schuldig. Da die Nennung der Mannschaften schon vor einer Woche erfolgen musste konnte es für mich nur diese Entscheidung geben“, so Katt, der mit seiner Absage den sichersten Weg ging. Katt kritisierte noch einmal die Zustände, unter denen das Rennen in St.Macaire stattgefunden hatte, äußerste allerdings die Hoffnungen das die Veranstalter des nächsten Weltmeisterschaftslauf aus den Fehler gelernt hätten und sich ein ähnliches Szenarium nicht noch einmal wiederholen würde.
Zusammen mit Matthias Kröger, dem Mannschaftskapitän des MSC Brokstedt, machte sich Katt nach dem Rennen in Brokstedt auf ins südfranzösische Marmande, wo am 13.Juli ab 21 Uhr der dritte WM-Lauf gestartet wird. Matthias Kröger, der im bisherigen Saisonverlauf sehr gute Leistungen zeigen konnte, zeigte sich für das Rennen auf der örtlichen Grasbahn zuversichtlich. „Ich denke wir haben gute Chancen ganz vorn dabei zu sein. Entscheidend ist dabei sicherlich die Beschaffenheit der Bahn“.
Bei optimalen Bahnverhältnissen könnte besonders Stephan Katt profitieren, gilt der amtierende Grasbahn-Europameister doch als Experte auf diesem Geläuf. Beide Schleswig-Holsteiner haben die Spitzengruppe im derzeitigen WM-Klassement noch in Schlagdistanz. Während Kröger mit derzeit 34 Zählern auf dem fünften Tabellenplatz rangiert, findet sich Katt an siebenter Stelle liegend mit 29 eingefahrenen Punkten in der aktuellen Statistik.
An der Tabellenspitze geht der Finne Joonas Kylmäkorpi (53 Punkte) vor Rekordweltmeister Gerd Riss der bisher 50 Zähler verbuchen konnte, in Marmande an das Startband.
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