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Last Updated: Jun 28th, 2010 - 20:33:12 |
Das Speedwayteam Wolfslake wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte erwartungsgemäß im Bundesligamatch gegen Stralsund.
Allerdings so einfach wie im Vorfeld gemutmaßt, war es nicht und das lag vor allem am kämpferischen Auftritt des rein deutschen Teams vom Strelasund.
Von der Papierform wirkte das Speedwayteam sehr überlegen und von Rafal Okoniewski und Sebastian Ulamek, die das Training ausließen, waren viele Punkte in diesem Match zu erwarten. Daher stellte sich eingangs die Frage: Würde es eine einseitige Angelegenheit werden?
Mit einer 5 zu 1 Auftaktniederlage und zwei maschinellen Ausfällen begann es dann für die Gastgeber auch denkbar schlecht und der Erfolg schien für die „Wölfe“ schon recht sicher. Im Lauf fünf konnte Tobias Busch den Polen Sebastian Ulamek hinter sich halten und im neunten Lauf verkürzte Mathias Schultz als taktische Reserve gemeinsam mit Ronny Weis den Rückstand auf neun Zähler. Der Sieg von Tobias Busch als Joker im 11. Lauf brachte die Stralsunder noch einmal heran. Vor den beiden Finalläufen betrug dann der Abstand 4 Punkte.
Trotzdem war der Sieg der Wolfslaker nie wirklich gefährdet und mit Rafal Okoniewski und vor allem Sebastian Ulamek hatten sie die erfolgreichsten Punktesammler in ihren Reihen. Sie fuhren sowohl im ersten als auch in Finallauf einen ungefährdeten Doppelsieg heraus. „Mit diesem Resultat haben wir hoffentlich einen großen Schritt in Richtung Finalteilnahme geschafft“, schätzte Teamchef Norbert Hirt den Erfolg seiner Mannschaft ein.
Allerdings zeigt auch dieses Bundesligamatch wieder einmal deutlich, dass es nicht so einfach ist, aus der Favoritenposition heraus einen Sieg zu erringen und dass sich vermeintlich schwächere Teams durchaus Chancen erarbeiten können. Das macht einen Teil des Reizes der diesjährigen Liga aus.
Ergebnis:
1. ST Wolfslake 47 Laufpunkte/ 2 Matchpunkte (Okoniewski 14, Ulamek 17, Sekula 11, Bartz 4, U-21 Mauer 1)
2. MCN Stralsund 39/0 (Schultz 11, Busch 11, Haupt 10, Weis 5, U-21 Gaschka 2)
Tabelle:
1. AC Landshut 2 Rennen 100 Laufpunkte 4 Matchpunkte
2. ST Wolfslake 2 Rennen 92 Laufpunkte 4 Matchpunkte
3. MSC Diedenbergen 2 Rennen 86 Laufpunkte 2 Matchpunkte
4. MC Güstrow 2 Rennen 84 Laufpunkte 2 Matchpunkte
5. MCN Stralsund 3 Rennen 113 Laufpunkte 0 Matchpunkte
6. MSC Brokstedt 1 Rennen 39 Laufpunkte 0 Matchpunkte
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