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Last Updated: Nov 28th, 2010 - 10:22:29 |
Erst im 13. der 14 Rennläufe im Finale der Speedway-Bundesliga am Tag der Deutschen Einheit fiel im Speedwaystadion Ellermühle die Entscheidung: Mit einem 5:1 Doppelerfolg von Max Dilger und Richard Speiser konnten die Gastgeber des AC Landshut mit 43:35 Punkte gegen das Speedwayteam Wolfslake in Führung gehen und sich mit diesem 8-
Punkte-Vorsprung neun Jahre nach dem letzten Erfolg den 12.
Deutschen Meistertitel für die Landshut „Devils“ sichern. Obwohl die Wolfslaker „Wölfe“ auf den verletzten Marcin Sekula und den in England tätigen Robert Kessler verzichten mussten, waren die Brandenburger der erwartet starke Gegner im Finale der beiden besten deutschen Speedwayteams aus der Bundesliga-Vorrunde.
Vor einer großartigen Kulisse mit rund 3500 Zuschauern bei bestem Feiertagswetter konnte Landshut im dritten Lauf mit einem 4:2 von Martin Smolinski und Max Dilger gegen die Wolfslaker Rafal Okoniewski/Erik Pudel nach zwei Unentschieden erstmals in Führung gehen.
In Heat 5 konterte Wolfslake erstmals mit einem 4:2 Erfolg von Okoniewski/Bartz gegen Smolinski/Müller. Die „Devils konnten aber den Vorsprung stets halten und lagen nach Heat 9 und Heat 11 jeweils sogar mit 6 Punkten Vorsprung vorn. In Lauf 12 brachte Wolfslake seinen besten Fahrer Rafal Okoniewski als taktischen Austausch für den schwachen Tomasz Schmidt zum Einsatz und gewann diesen Lauf mit 4:2.
Nachdem Landshut aber das nächste Rennen mit 5:1
gewann, hatten die Gastgeber erstmals 8 Punkte Vorsprung. Im letzten Rennen konnte Wolfslake Okoniewski als „Joker“ setzen, das heißt dessen erfahrene Punkte verdoppeln.
Tatsächlich gewann der Pole 6 Punkte für die „Wölfe“, doch der Erfolg kam zu spät, denn Piotr Protasiewicz und Martin Smolinksi blockten den zweiten Wolfslaker Polen Adrian Miedzinski hinten ab, und konnten drei statt des lediglich benötigten einen Punktes zum Meistertitel erringen.
Am Ende wurde der Deutsche Rekordmeister Landshut mit 46:41 Punkten Sieger.
Erfolgreichster Landshuter war Protasiewicz mit 15 Punkten. Aber vor allem der Junior des ACL Max Dilger trug mit starken 11 Punkten zum Sieg der Niederbayern bei. Bei Wolfslake reichten die 20 Punkte des überragenden Okoniewski nicht zum ersten Meistertitel.
Schmidt mit nur einem Punkt, aber auch Junior Erik Pudel mit 2 Punkten erreichten ihre normale Form nicht.
FINALE: Landshut Devils – Wolfslaker Wölfe
Speedwaystadion Ellermühle, Landshut, Samstag, 3. Oktober 2009 –
AC Landshut 46 Punkte:
1 Piotr Protasiewicz 3 3 2 3 2 2 15
2 Martin Smolinski 0 3 2 2 2* 1* 10
3 Richard Speiser 2 0 2* 1* 0 2* 7
4 Hans-J. Müller 1* 0 1 1 A 3
5 Max Dilger 1 3 3 1 3 11
Speedwayteam Wolfslake 41 Punkte
6 Adrian Miedzinski 2 2 3 3 1 0 11
7 Rafal Okoniewski 1* 2 3 3 2* 3 6! 20
8 Tomasz Schmidt 0 1* A 0 - A 1
9 Mathias Bartz 3 1 0 2 0 1 7
10 Erik Pudel 0 1 0 1 2
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